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Zweimal pro Woche sind Betreuer vor Ort, täglich ist jemand vom Pflegedienst da. „Betreuung kann, muss aber von den Mietern nicht in Anspruch genommen werden”, betont Thomas Apffelstaedt. Probleme innerhalb des Hauses erwartet er nicht, zumal eine engmaschige Hausverwaltung aufkommende Probleme schnell erkennen und lösen könne. Und was ist mit dem Umfeld, der Nachbarschaft? Auch Nachbarn - so Apffelstaedt - können sich an das Büro wenden. Bedenken seitens der Nachbarn müsse man natürlich im Auge behalten. „Das soll hier weder ein Ghetto noch ein sozialer Brennpunkt werden”, erklärt Apffelstaedt.

Das Haus ist das erste Projekt der GmbH. Auf das Nachbarhaus besteht bereits eine Option. Dort sind allerdings drei Wohnungen vermietet. „Die Mieter übernehmen wir, zumal sie unter unsere Klientel fallen”, verspricht Apffelstaedt. Nach Ostern sollen die Planungen für das zweite Haus in Angriff genommen wird. Ob es sich realisieren lässt, hängt auch von den Banken ab. Im Moment steht Projekt eins im Mittelpunkt.

Kein Profit
Der Quadratmeterpreis (inklusive Betriebskosten) der 28 bis 60 Quadratmeter großen Wohnungen beträgt 5,11 Euro bis 6 Euro. Die zahlen entweder die Mieter selbst oder die Sozialleistungsbehörden. Das Projekt selbst soll sich durch die Mieten tragen. Peter Bolin, einer der Gesellschafter: „Es dient nicht dazu, Profit zu machen. Wir wollen etwas für die Gesellschaft tun.“